Die Sachsenente ist eine 1934 erstmals von Albert Franz ertüchtete Ente im blau-gelbem Farbenschlag. 1957 wurde sie als Rasse anerkannt. Sie entstand aus der Rouenente, der Deutschen Pekingente und Pommernenten. Wegen ihres Erfolgs als Wirtschaftsrasse erlangte die Züchtung schnell internationale Verbreitung: 1965 in der Schweiz und 1968 in Frankreich, später folgten England und USA. Heute wird die Sachsenente weltweit gezüchtet.

Das Zuchtziel  ist eine kräftige aber nicht zu plumpe Form mit waagerechter Haltung, breiter Brust, gewölbtem Bauch, nicht zu dünnem Hals, klaren Farben, fest anliegenden Federn und vielen Daunen. Der Erpel ist am Kopf und Hals bis zum geschlossenen, weißen Halsring blau gefiedert, die Brust ist kastanienrot gefärbt. Die Ente hat erbsengelbe bis orangefarbige Federn. Das Gesicht ist auf beiden Seiten mit zwei fast weißen Streifen gezeichnet, wobei der obere sich bis hinter das Auge zieht, der untere endet unter dem Auge.

Die Sachsenente ist eine schwere Landente. Die Erpel wiegen 3,5 kg, die Enten 3 kg. Aufgrund ihrer hellen Haut und ihrer kräftigen Statur sind sie als Schlachtenten beliebt. Sie gelten als ruhige und ausgeglichene Tiere, was ich nur bestätigen kann.

Sie sind von März bis Juni fleißige Leger und man kann an die 100 Eier in dieser Zeit von ihnen erwarten. Diese sind weiß bis cremefarben und ca. 80 g schwer.  Es sind ausgezeichnete Speiseeier die sich hervorragend zum kochen und backen eignen.

Auf dem ersten Bild ist mein Zuchtpaar 2018 zu sehen. Auf dem zweiten Bild sind Küken von Sachsenenten (gelb)und Cajugaenten zu sehen.